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Ausflüge

Eine Klasse macht Fernsehen

Schüler/innen des Barbara-von-Sell-Berufskollegs produzierten in der „Medienwerkstatt“ im Studio Zwei des WDRs eine eigene TV-Sendung zu den Themen Musik, Sport und neue Medien.
Die Schülerinnen und Schüler waren besonders daran interessiert, von Profis zu lernen und im Team zu produzieren. Unterstützt von Coaches wählten sie Beiträge und Musik für ihre Sendung aus, bereiteten Nachrichten und eine Schaltung zum Korrespondenten vor, bedienten dabei auch selbst die Studiotechnik. Bevor es allerdings soweit war, erfuhr die Klasse zunächst Hintergründe zur Fernsehproduktion und die Funktion der Greenbox. Zu den eigenen Anteilen gehörten neben der Korrespondenten-Schaltung ein Studiogespräch und die Recherche der Nachrichten und des Wetters, welches im Anschluss von den Schüler/innen getextet, bebildert und besprochen wurde. Die ca. 20minütige Sendung wurde von einem Schülerpaar moderiert, andere waren als Nachrichtensprecher, Korrespondenten oder Studiogäste vor der Kamera zu sehen.
Aber nicht nur vor der Kamera, sondern auch dahinter gibt es eine Vielzahl von Fachkräften, ohne die eine Fernsehsendung nicht möglich wäre. Neben der Regie konnten die Schülerinnen und Schüler sich etwa auch in der Aufnahmeleitung betätigen. Eine besondere Herausforderung stellte die komplexe Bedienung der Studiotechnik dar, die unter Anleitung von sechs Schüler/innen bedient wurde. Den Schülerinnen und Schülern gefiel vor allem, dass sie so auch den Umgang mit der Technik lernen konnten. In Gruppen arbeiteten sie an dem gemeinsamen Endprodukt und erhielten dabei Einblick in die verschiedenen Berufsfelder der Medienbranche wie beispielsweise Moderator, Cutter, Tontechniker, Masken- und Kostümbildner u. a. Die Schüler/innen konnten so erste Erfahrungen sammeln, um vielleicht eines dieser Berufsbilder später zu ergreifen.
Damit sich die Klasse auch nach ein paar Wochen noch an ihrem fertigen Produkt, ihrer eigenen Fernsehsendung, erfreuen kann, erhielt die Lehrerin die Sendung auf einem USB-Stick. Ziel dabei ist, dass sie sich auch über die gemeinsam gemachten Erfahrungen austauschen und einen Einblick in die Ernsthaftigkeit des Arbeitslebens erhalten.

Fazit: Die Schüler/innen
• lernten eine komplexe Studiotechnik kennen
• waren Teil einer professionellen Fernsehproduktion
• erhielten Einblick in Medienberufe und ihre Ausbildungsmöglichkeiten
• erhielten Einblick in eine öffentlich rechtliche Anstalt

und bildeten ihre Kompetenzen weiter aus im Hinblick auf

• das Recherchieren von wichtigen aktuellen Themen, die zur TV-Sendung passen
• das Präsentieren vor dem Mikrofon und das Lesen vor der Kamera und dabei freies Sprechen
• Kooperieren, denn Medienarbeit ist Teamarbeit – jede/r zählt
• Teamfähigkeit, um ein gemeinsames Endprodukt zu produzieren
• die Übernahme von Verantwortung für ein gemeinsames Endprodukt.

Motivationssteigernd war dieser Ausflug in die Praxis der Medienwelt auf jeden Fall, die für viele junge Menschen als Traumberuf gilt. Unsere Handelsschulklasse hat dabei viel Spaß gehabt!

Januar 2016: Unser Leistungskurs English goes Opera or "WHY CAN'T A WOMAN BE MORE LIKE A MAN?"

Der Englisch-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums beschäftigt sich derzeit mit George Bernhard Shaws Stück "Pygmalion". Was liegt da näher als sich einmal von dem gedruckten Werk zu entfernen und in die Welt der Bühnenkunst zu begeben? Gesagt, getan!
Am 19. Januar 2016 erlebten wir gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Ewers im imposanten StaatenHaus, das für zwei Spielzeiten zur Spielstätte der Oper Köln wurde, die letzte Vorstellung von "My Fair Lady".
Schon die alten Griechen erzählten die Legende vom Bildhauer Pygmalion, der eine Frauenstatue von solch überwältigender Schönheit schuf, dass er sich rettungslos in sie verliebte. Aphrodite erwies sich gnädig, erweckte die Statue zum Leben und gab sie Pygmalion zur Frau. George Bernard Shaw verwandelte den antiken Stoff in die bezaubernde Komödie "Pygmalion", die Alain J. Lerner und Frederick Loewe 1956 als Vorlage für ihr Erfolgsmusical "My Fair Lady" diente. Melodien wie "The Rain in Spain" oder "I Could Have Danced All Night" gingen nicht zuletzt dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn und Rex Harrison um die Welt.
Erschuf Pygmalion sich einst eine Statue, verwandelt der Phonetikprofessor Henry Higgins das mittellose Blumenmädchen Eliza Doolittle in eine Dame der Gesellschaft. Nach einigen Monaten harten Kampfes mit Vokalen und Konsonanten präsentiert er sie auf einem Ball. Elizas Schönheit, ihre Sprache und ihr Auftreten lassen sie wie eine Herzogin erscheinen. Dennoch wehrt sich der Professor hartnäckig gegen die Liebe zu seiner Schöpfung...
Wir erlebten die Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf, die in der Spielzeit 2012-2013 Premiere in der Oper am Dom feierte - diesmal (what else?) in englischer Original-Fassung! Im Februar 2015 war diese Produktion im Rahmen des Gastspiels der Oper Köln auch am Royal Opera House Muscat in Oman zu sehen. Wie schön, dass WIR nur einmal eben auf die rechte Rheinseite fahren mussten.
Wir erlebten u.a. die Ensemblemitglieder Aoife Miskelly als Eliza Doolittle und Miljenko Turk als Freddy Eynsford-Hill. Stephen Chaundy war als Prof. Henry Higgins zu sehen, ihm zur Seite stand Simon Butteriss als Colonel Pickering. Der walisische Bariton Phillip Joll interpretierte die Partie des Alfred P. Doolittle. Am Pult des Gürzenich-Orchesters stand Andreas Schüller. Mezzosopranistin Andrea Andonian gab Mrs. Pearce, Higgins Hausdame, und stand am 19. Januar – nach 40 Jahren Bühnenleben – zum letzten Mal auf der Bühne. Sie wurde mit Standing Ovations, bewegenden Reden, Rosen des gesamten Ensembles sowie mit vielen Tränen (auf der Bühne und im Publikum) verabschiedet.
Der Abend war eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten, denn besser hätten wir doch Drama gar nicht erleben können.

 
 
 
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